Betriebliche Leistungsentgeltsysteme (Akkord, Prämie, Zielvereinbarungen) werden auf die jeweilige betriebliche Situation zugeschnitten und honorieren die Leistung der Mitarbeiter bzw. Teams. Durch die Digitalisierung, die Transformation der Arbeit und neue Arbeitsprozesse sind die bestehenden Leistungsentgeltsysteme häufig nicht mehr optimal oder aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen sogar kontraproduktiv geworden.

Digitale Transformation: Neue Technologien, neue Chancen, neue Fragen

Manche der jahrzehntelang sinnvollen Entgeltmethoden, Entgeltgrundsätze und Entgeltfaktoren entpuppen sich im Zuge der sich verändernden Arbeitswelt als Hemmschuh für die digitale Transformation von Unternehmen. Arbeitgeber und Betriebsräte sehen sich mit einer Reihe von fachlichen Fragen konfrontiert, wie z.B. „Was ist Leistung der Mitarbeiter und Teams in und nach der digitalen Transformation und wie wird sie gemessen?“, „Wann erfolgt die Umstellung auf neue Leistungsentgeltsysteme, die auf die Arbeitsstrukturen nach der digitalen Transformation zugeschnitten sind?“ oder „Werden im Transformationsprozess Ziele definiert und Zielvereinbarungen abgeschlossen, an die ein Leistungsentgelt gekoppelt sind?“. So ist es nicht verwunderlich, dass die digitale Transformation oftmals den Anstoß zur (Neu-)Gestaltung von Entgeltsystemen gibt.

Auch lohnpolitische Aspekte berücksichtigen

Neben diesen fachlichen Fragen müssen Arbeitgeber und Betriebsräte auch eine Reihe lohnpolitischer Aspekte berücksichtigen. So sind in den bestehenden Leistungsentgeltsystemen die Leistungsentgelte häufig höher als die tariflichen (Mindest-)Leistungsentgelte. …

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Eckhard Eyer schreibt regelmäßig im REFA-Blog